Über eine Million Touristen
Windhoek - Aus dem Bericht geht hervor, dass die meisten Besucher aus Angola, Südafrika und Sambia stammen. Dann folgen Deutschland, Simbabwe, Großbritannien und die USA. Waren es 2010 noch 984099 Touristen, die ihre Ferien in Namibia verbrachten, wurden vergangenes Jahr 1027229 Urlauber (+4,4%) gezählt. Die meisten (71%) reisten laut Statistik mit dem Auto ein, gefolgt von 27%, die Namibia mit dem Flugzeug erreichten.
Grundlage für die Erhebung sind die A5-Formulare, die jeder Einreisende auszufüllen hat. "Daraus können wir ersehen, wie viele Besucher nach Namibia reisen, woher sie kommen, wie lange sie bleiben und auch, was sie gewillt sind auszugeben", erklärte Ministerin Nandi-Ndaitwah. Mit dem Ziel, möglichst viele Informationen über die Aufenthaltsgründe und -dauer etc. der Besucher zu erhalten, sei auch in diesem Jahr das Millenium Challenge Account Namibia (MCA-N) beauftragt worden, diese Studie zu erstellen, führte sie aus.
"Diese Statistik ist vielleicht nicht ganz so genau, wie wir sie uns wünschen, doch wir wissen damit umzugehen. Von dieser einen Million Besucher ist nur ein Drittel für die Tourismusbranche relevant", meint Gitta Paetzold, Geschäftsführerin des Gastgewerbeverband HAN. "Man kann davon ausgehen, dass rund zwei Drittel zu Besuch von Familie oder Freunden kommen. Zwar werden dann zum Teil auch Fahrzeuge gemietet, Lodges gebucht, Restaurants besucht und Souvenirs gekauft, doch nicht für die ganze Zeit des Aufenthaltes", so Paetzold.
Die Gäste, die sich am längsten in Namibia aufhalten, stammen dem Report zufolge aus Angola und China. Bei ihnen handele es sich weniger um Reisende, als um Händler und Geschäftsleute, die mit einem Touristen-Visum einreisen, relativiert Paetzold. Doch immer mehr von ihnen würden inzwischen das Tourismus-Angebot wahrnehmen.
Mit der Herausgabe des aktuellen Berichts wurde die weitere Unterstützung des MET durch MCA-N vorgestellt. So wurde ein Arbeitsraum eingerichtet, in dem bis zu zehn Studenten der Universität und der Fachhochschule die Angaben auf den Einreise-Formularen in Computer eingeben. Die technische Ausrüstung zähle genauso zur Spende wie die Büroausstattung. Außerdem erhielt das Ministerium zwei Fahrzeuge, damit die Wildhüter im Etoscha-Nationalpark mobiler sind. Der Gesamtwert der MCA-N-Spende betrage 1,4 Millionen N$.
Das MCA-N ist ein Projekt der US-Regierung mit dem Ziel, Armut durch Wirtschaftswachstum in den Bereichen Bildung, Tourismus und Landwirtschaft zu reduzieren. Dazu werden Zuschüsse für öffentliche Investitionen in diesen Bereichen geboten. Namibia ist ein MCA-Partnerland.
Einreise Touristen 2009 - 2011
Nationalität 2009 2010 2011 %
Angola 309127 296825 361480 21,8%
Sambia 54333 54229 61120 12,7%
Simbabwe 31842 37667 42945 14%
Südafrika 285779 277655 272930 -1,7%
Deutschland81974 87072 79721 -8,4%
UK 28039 25717 21584 -16,1%
Italien 12095 10767 11207 4,1%
Österreich 7201 7197 6016 -16,4%
Niederlande 14503 16078 12346 -23,2%
Schweiz 11091 12605 11433 -9,3%
Spanien 5428 8071 5669 -29,8%
Russland 1806 1762 1898 7,8%
China5119 4228 4035 -4,6%
Grundlage für die Erhebung sind die A5-Formulare, die jeder Einreisende auszufüllen hat. "Daraus können wir ersehen, wie viele Besucher nach Namibia reisen, woher sie kommen, wie lange sie bleiben und auch, was sie gewillt sind auszugeben", erklärte Ministerin Nandi-Ndaitwah. Mit dem Ziel, möglichst viele Informationen über die Aufenthaltsgründe und -dauer etc. der Besucher zu erhalten, sei auch in diesem Jahr das Millenium Challenge Account Namibia (MCA-N) beauftragt worden, diese Studie zu erstellen, führte sie aus.
"Diese Statistik ist vielleicht nicht ganz so genau, wie wir sie uns wünschen, doch wir wissen damit umzugehen. Von dieser einen Million Besucher ist nur ein Drittel für die Tourismusbranche relevant", meint Gitta Paetzold, Geschäftsführerin des Gastgewerbeverband HAN. "Man kann davon ausgehen, dass rund zwei Drittel zu Besuch von Familie oder Freunden kommen. Zwar werden dann zum Teil auch Fahrzeuge gemietet, Lodges gebucht, Restaurants besucht und Souvenirs gekauft, doch nicht für die ganze Zeit des Aufenthaltes", so Paetzold.
Die Gäste, die sich am längsten in Namibia aufhalten, stammen dem Report zufolge aus Angola und China. Bei ihnen handele es sich weniger um Reisende, als um Händler und Geschäftsleute, die mit einem Touristen-Visum einreisen, relativiert Paetzold. Doch immer mehr von ihnen würden inzwischen das Tourismus-Angebot wahrnehmen.
Mit der Herausgabe des aktuellen Berichts wurde die weitere Unterstützung des MET durch MCA-N vorgestellt. So wurde ein Arbeitsraum eingerichtet, in dem bis zu zehn Studenten der Universität und der Fachhochschule die Angaben auf den Einreise-Formularen in Computer eingeben. Die technische Ausrüstung zähle genauso zur Spende wie die Büroausstattung. Außerdem erhielt das Ministerium zwei Fahrzeuge, damit die Wildhüter im Etoscha-Nationalpark mobiler sind. Der Gesamtwert der MCA-N-Spende betrage 1,4 Millionen N$.
Das MCA-N ist ein Projekt der US-Regierung mit dem Ziel, Armut durch Wirtschaftswachstum in den Bereichen Bildung, Tourismus und Landwirtschaft zu reduzieren. Dazu werden Zuschüsse für öffentliche Investitionen in diesen Bereichen geboten. Namibia ist ein MCA-Partnerland.
Einreise Touristen 2009 - 2011
Nationalität 2009 2010 2011 %
Angola 309127 296825 361480 21,8%
Sambia 54333 54229 61120 12,7%
Simbabwe 31842 37667 42945 14%
Südafrika 285779 277655 272930 -1,7%
Deutschland81974 87072 79721 -8,4%
UK 28039 25717 21584 -16,1%
Italien 12095 10767 11207 4,1%
Österreich 7201 7197 6016 -16,4%
Niederlande 14503 16078 12346 -23,2%
Schweiz 11091 12605 11433 -9,3%
Spanien 5428 8071 5669 -29,8%
Russland 1806 1762 1898 7,8%
China5119 4228 4035 -4,6%
Kommentar
Allgemeine Zeitung
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