Boxer Ambunda bezwingt Ramadhan
Namibier gewinnt nach Punkten – Auch Nashivela und Felesianu siegreich
Von A. Kaure und D. Freikamp, Windhoek/Swakopmund
Bei der diesjährigen Ausgabe des Desert Rumble erlebten die Zuschauer im Indoor-Sportzentrum des Swakopmunder Domes spannende Boxkämpfe und zahlreiche Höhepunkte. Gleich drei von sieben Duellen wurden durch ein Knockout entschieden. Zudem sahen die anwesenden Gäste zwei Titelkämpfe.
Den schnellsten Sieg des Abends fuhr Vakufilapo „Cowboy“ Nashivela ein. Der Namibier schlug seinen südafrikanischen Kontrahenten George Mdluli bereits in der ersten Runde nach nur 57 Sekunden K.o. und sicherte sich somit völlig verdient den Super-Weltergewicht-Afrika-Titel der World-Boxing-Federation (WBF). Mit einem rechten Aufwärtshaken gegen den Kiefer beförderte er den Südafrikaner auf den Boden. Mdluli gelang es zwar, nach acht Sekunden wieder auf die Beine zu kommen; Lazarus Nainda brach den Kampf aber trotzdem vorzeitig ab. Der Ringrichter erklärte nach einem Blick in Mdlulis Augen, dass der Boxer nicht mehr kampffähig sei. Nashivela konnte seine Serie somit weiter ausbauen und blickt auf eine beeindruckende Bilanz von sechs Siegen in sechs Kämpfen. Sein Konkurrent kann acht Siege, ein Unentschieden und insgesamt fünf Niederlagen vorweisen.
Felesianu löst Versprechen ein
Einen weiteren Achtungserfolg konnte Lokalmatador Albinius „Danny Boy“ Felesianu erzielen. Während des Leichtgewicht-Kampfes gegen Raston Kayira vergeudete der Namibier keine Zeit und fuhr bereits nach 47 Sekunden der zweiten Runde einen ungefährdeten K.o.-Sieg ein. Mit seinem linken Haken traf er seinen malawischen Gegner am Kopf und schickte ihn auf die Bretter. Wie bereits im Parallelkampf wurde auch Kayira vom Ringrichter angezählt. Der Boxer schaffte es allerdings nicht, sich von dem harten Treffer zu erholen. Felesianu, der seinem Kontrahenten im Vorfeld des Kampfes eine „Extradosis Schmerzen“ angedroht hatte, konnte sein Versprechen in die Tat umsetzen. Es war bereits der 15. Sieg im 18. Aufeinandertreffen für den 30-jährigen Namibier. Felesianu ist zudem amtierender Afrika-Junior-Leichtgewicht-Champion der International Boxing Federation (IBF).
Der Hauptkampf zwischen Paulus „The Rock” Ambunda und dem Tansanier Nasibu Ramadhan entwickelte sich ebenfalls zu einem Box-Highlight. Ambunda überließ seinen Muskeln das Reden, als er Ramadhan in den ersten beiden Runden unablässig mit schnellen Geraden und schmerzvollen Aufwärtshaken malträtierte. Ramadhan leistete jedoch erbitterten Widerstand und teilte nach fünf absolvierten Runden ebenfalls den ein oder anderen Schlag aus. Der Tansanier, der bereits 35 Kämpfe während seiner Karriere absolviert hat, spielte seine strategische Erfahrung aus. Seine kurzen, aber präzisen Kombinationen fanden in der Regel ihr gewünschtes Ziel.
Ambunda verpasst K.o.-Sieg
Als der Kampf aber auf die entscheidende Phase zusteuerte, lief Ambunda mit der Unterstützung der frenetisch jubelnden Menge zur Höchstform auf. Der Namibier entschied sich in den Schlussminuten für Körperschläge und ermüdete seinen Gegner zusehends. Auf den finalen K.o.-Schlag, den Ambunda mit aller Macht zu erzwingen versuchte, wartete das angespannte Publikum jedoch vergeblich. Nichtsdestotrotz viel das Ergebnis der Punktrichter nach zwölf Boxrunden eindeutig aus. Mit 118-109, 115-113 und 118-108 ließen die Unparteiischen keinen Zweifel daran, dass Ambunda der deutlich aktivere Kämpfer war. Der Namibier sicherte sich den internationalen WBC-Super-Bantamgewicht-Titel und erzielte im 28. Boxkampf seinen 26. Sieg.
Auch andere namibische Boxer konnten einstimmige Punktsiege einfahren. Hierzu zählen Joseph „Smokey“ Hilongwa, Jonas „The Gangsta“ Matheus, Immanuel „Imms“ Josef und Lazarus Shaningwa. Die Boxveranstaltung wurde von Kalakoda Promotions und der Salute Box-Akademie ausgetragen. Über 600 Zuschauer ließen sich das mehrstündige Spektakel nicht entgehen.
Bei der diesjährigen Ausgabe des Desert Rumble erlebten die Zuschauer im Indoor-Sportzentrum des Swakopmunder Domes spannende Boxkämpfe und zahlreiche Höhepunkte. Gleich drei von sieben Duellen wurden durch ein Knockout entschieden. Zudem sahen die anwesenden Gäste zwei Titelkämpfe.
Den schnellsten Sieg des Abends fuhr Vakufilapo „Cowboy“ Nashivela ein. Der Namibier schlug seinen südafrikanischen Kontrahenten George Mdluli bereits in der ersten Runde nach nur 57 Sekunden K.o. und sicherte sich somit völlig verdient den Super-Weltergewicht-Afrika-Titel der World-Boxing-Federation (WBF). Mit einem rechten Aufwärtshaken gegen den Kiefer beförderte er den Südafrikaner auf den Boden. Mdluli gelang es zwar, nach acht Sekunden wieder auf die Beine zu kommen; Lazarus Nainda brach den Kampf aber trotzdem vorzeitig ab. Der Ringrichter erklärte nach einem Blick in Mdlulis Augen, dass der Boxer nicht mehr kampffähig sei. Nashivela konnte seine Serie somit weiter ausbauen und blickt auf eine beeindruckende Bilanz von sechs Siegen in sechs Kämpfen. Sein Konkurrent kann acht Siege, ein Unentschieden und insgesamt fünf Niederlagen vorweisen.
Felesianu löst Versprechen ein
Einen weiteren Achtungserfolg konnte Lokalmatador Albinius „Danny Boy“ Felesianu erzielen. Während des Leichtgewicht-Kampfes gegen Raston Kayira vergeudete der Namibier keine Zeit und fuhr bereits nach 47 Sekunden der zweiten Runde einen ungefährdeten K.o.-Sieg ein. Mit seinem linken Haken traf er seinen malawischen Gegner am Kopf und schickte ihn auf die Bretter. Wie bereits im Parallelkampf wurde auch Kayira vom Ringrichter angezählt. Der Boxer schaffte es allerdings nicht, sich von dem harten Treffer zu erholen. Felesianu, der seinem Kontrahenten im Vorfeld des Kampfes eine „Extradosis Schmerzen“ angedroht hatte, konnte sein Versprechen in die Tat umsetzen. Es war bereits der 15. Sieg im 18. Aufeinandertreffen für den 30-jährigen Namibier. Felesianu ist zudem amtierender Afrika-Junior-Leichtgewicht-Champion der International Boxing Federation (IBF).
Der Hauptkampf zwischen Paulus „The Rock” Ambunda und dem Tansanier Nasibu Ramadhan entwickelte sich ebenfalls zu einem Box-Highlight. Ambunda überließ seinen Muskeln das Reden, als er Ramadhan in den ersten beiden Runden unablässig mit schnellen Geraden und schmerzvollen Aufwärtshaken malträtierte. Ramadhan leistete jedoch erbitterten Widerstand und teilte nach fünf absolvierten Runden ebenfalls den ein oder anderen Schlag aus. Der Tansanier, der bereits 35 Kämpfe während seiner Karriere absolviert hat, spielte seine strategische Erfahrung aus. Seine kurzen, aber präzisen Kombinationen fanden in der Regel ihr gewünschtes Ziel.
Ambunda verpasst K.o.-Sieg
Als der Kampf aber auf die entscheidende Phase zusteuerte, lief Ambunda mit der Unterstützung der frenetisch jubelnden Menge zur Höchstform auf. Der Namibier entschied sich in den Schlussminuten für Körperschläge und ermüdete seinen Gegner zusehends. Auf den finalen K.o.-Schlag, den Ambunda mit aller Macht zu erzwingen versuchte, wartete das angespannte Publikum jedoch vergeblich. Nichtsdestotrotz viel das Ergebnis der Punktrichter nach zwölf Boxrunden eindeutig aus. Mit 118-109, 115-113 und 118-108 ließen die Unparteiischen keinen Zweifel daran, dass Ambunda der deutlich aktivere Kämpfer war. Der Namibier sicherte sich den internationalen WBC-Super-Bantamgewicht-Titel und erzielte im 28. Boxkampf seinen 26. Sieg.
Auch andere namibische Boxer konnten einstimmige Punktsiege einfahren. Hierzu zählen Joseph „Smokey“ Hilongwa, Jonas „The Gangsta“ Matheus, Immanuel „Imms“ Josef und Lazarus Shaningwa. Die Boxveranstaltung wurde von Kalakoda Promotions und der Salute Box-Akademie ausgetragen. Über 600 Zuschauer ließen sich das mehrstündige Spektakel nicht entgehen.
Kommentar
Allgemeine Zeitung
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