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Brände trüben Wochenende

Zwei Industriefeuer verursachen Millionenschaden
Marc Springer
Von F. Steffen und M. Springer, Windhoek

Der erste der beiden Brände begann gestern gegen 3.00 Uhr morgens im Windhoeker Industriegebiet Prosperita, wo aus bisher ungeklärten Gründen einige Lastkraftwagen mit Kühlaufbauten im Hof der Firma Sea Pride Foods in Flammen aufgingen. Die Feuerwehr konnte den Brand erst nach zwei Stunden löschen, da die LKW-Flotte den Hof der Firma in der Nickel-Straße versperrte und deshalb neun Lastkraftwagen komplett ausbrannten.

Einwohner der südlichen Vororte Windhoeks wurden von den anhaltenden Sirenen der Feuerwehr geweckt. Außerdem wurde die morgendliche Stille alle paar Minuten von einzelnen Explosionen unterbrochen, die entgegen der ursprünglichen Vermutung jedoch nicht von explodierenden Gasflaschen oder Treibstofftanks herrührten. Vielmehr stellte sich heraus, dass die als Explosionen wahrgenommenen Knallgeräusche von platzenden Reifen der Lastwagen stammten, die der großen Hitze nicht standhalten konnten.

Bei Tagesanbruch wurden die Folgen des Feuers sichtbar, bei dem neun der Lastwagen einen Totalschaden erlitten hatten. In einem kurzen Gespräch mit der AZ erklärte der Geschäftsführer der Firmen Sea Pride Foods und Deepcatch Trading, Jared Geyser, dass der Brand vermutlich in einem Müllcontainer entstanden sei, der abseits des Hauptgebäudes gestanden habe. „Zum Glück scheint unser Gebäude weitgehend unversehrt zu sein, wenngleich die Fenster in den Obergeschossen geborsten sind. Der Schaden hält sich abgesehen von den Kosten der vernichteten Fahrzeuge folglich noch in Grenzen”, meinte Geyser.

Einer von Geysers Kollegen ergänzte, die später ausgewerteten Videoaufnahmen des Überwachungssystems würden darauf hindeuten, dass der Container aus bislang ungeklärtem Grund Feuer gefangen habe. „Anfangs hat die Wachmannschaft versucht, das Feuer mit Eimern zu löschen, aber sie kamen nicht gegen die Hitze an. Den größeren Gebäudeschaden haben die Nachbarn, denn ihre Mauer scheint sich zu wölben.”

Das Feuer in Keetmanshoop ist ersten Erkenntnissen zufolge gegen 9.00 Uhr in den Lagerräumen des Supermarkts Spar entstanden und hat sich von dort rasch ausgebreitet. Obwohl die Feuerwehr binnen 20 Minuten am Ort des Geschehens war, konnte sie mit dem einen angerückten Löschfahrzeug nicht verhindern, dass die Flammen auf den Laden übergriffen und gegen 12.30 Uhr das gesamte Geschäft erfasst hatten.

Weil die Feuerwehr gegen die Flammen machtlos schien, wurde sie später von NamWater und anderen Unternehmen der Ortschaft unterstützt, die insgesamt vier Wassertanker zu dem Brandherd brachten und die Löscharbeiten unterstützen. Ob sich dadurch verhindern ließ, dass die Flammen auf umliegende Gebäude übergriffen, stand zu Redaktionsschluss nicht fest.

Kommentar

Allgemeine Zeitung 2024-11-24

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