Die Party is vorbei - endlich
Nix is schwerer zu ertragen
als eine Reihe von guten Feiertagen -
haben die Altvorderen mos huka schon gesagt.
Jesslaik, so wie wir nich ständig Weihnachten und Ostern feiern sollen oder wollen, so können wir auch nich bis auf Teufel-komm-raus Indeppedenz feiern. Aber seit zwei Jahrzehnten tun wir das, als ob uns morgen schon ein Schelm die Souveränität rauben könnte. Natürlich sind da die Freigeborenen, die also ab 1990 zur Welt gekommen sind, denen eingebläut werden muss, wie schwer der Straggel war. Es hat einmal einen Führer gegeben, der hat diese Straggel-Phase sogleich mit seinem "Kampfbuch" festgehalten, das die Djerries jetzt ganz zaghaft wieder anpacken, da sie sich sachies von der Selbstzensur befreien. Sachies, um ja nich dabei aufzufallen. Aber schließlich muss toch die Neugier siegen, zu ergründen, wie und woher das alles kam, was die Djerries noch so bereitwillig mit sich rumschleppen. Intellectual pursuit würde der Engländer das nennen, was wir locker als Recherche der Vernunft, als geistiger Pirschgang übersetzen könnten, wobei bei den Tommies dabei ganz maßgeblich is, dass der Pirschgänger die Spur konsequent dahin verfolgt, wo immer sie hinführen mag und sich nicht durch politische, religiöse, oder spiritistische Altweiber- Tabus abschrecken lässt.
Bei uns is auch stief Kampfkultur angesagt. Check nur den wüst unbekannten bärtigen Krieger südlich von Ovenduka, wie der die Handgranate gen Norden auf die Hauptstadt schmeißen will. Ob ihm der Wurf gelingt? Wenn keine Besucher auf dem Gelände sind, krabbeln und kraxeln Auas-Poviane um den unbekannten Helden rum, reißen nordkoreanische Lettern aus der Heldenmauer und lassen fäkale Markenzeichen als Meinungsaussage liegen. Dann is da das Militärmuseum in den Mauern der Alten Feste von Okahandja zur Heroisierung alter Kämpen. Kriegerfiguren stehen jetzt schon viele Jahre im Vorhof rum. Wenn Du die Kamera draufhältst, kommt der bedonnerte Wachmann in der Camouflage-Uniform - der kann ja nich anders, als im Befehlsnotstand zu handeln - und droht Dir mit Folgen, denn solange das Museum nich eingeweiht, also nich eröffnet is, herrscht da Fotoverbot, als würde hier der namibische Kernreaktor entstehen, von dem Omupräsidente I mos schon lange träumt. Träumt - wie übrigens vom Hafen von Möwebucht an der Skelettküste, von der Joghurt-Plantage in der Namib und von der Wasserleitung aus dem Kongo-Fluss nach Jung-Namibia.
Zwischen Möwebucht und Ariamsvlei in der Nord-Karru, zwischen Schuckmannsburg am Sambesi und Oranjemund herrscht bleddy-well wieder Alltag, denn seit gestern is der Haushalt da. Jetzt wissen wir, was wir uns leisten können, Burwurst und Vetkoek oder Hammelkeule, Emmentaler und Champagner oder Pap en Derms.
Die Frage, wer sich was leisten kann, is nochall leicht zu beantworten und hängt gar nich vom Haushalt ab. Alle Angehörigen der Hammelkeulenklasse haben sowieso die Wahl, ännitaim auf Vetkoek oder Pap en Derms umzusteigen. Aber nich umgekehrt.
Kapiert?
als eine Reihe von guten Feiertagen -
haben die Altvorderen mos huka schon gesagt.
Jesslaik, so wie wir nich ständig Weihnachten und Ostern feiern sollen oder wollen, so können wir auch nich bis auf Teufel-komm-raus Indeppedenz feiern. Aber seit zwei Jahrzehnten tun wir das, als ob uns morgen schon ein Schelm die Souveränität rauben könnte. Natürlich sind da die Freigeborenen, die also ab 1990 zur Welt gekommen sind, denen eingebläut werden muss, wie schwer der Straggel war. Es hat einmal einen Führer gegeben, der hat diese Straggel-Phase sogleich mit seinem "Kampfbuch" festgehalten, das die Djerries jetzt ganz zaghaft wieder anpacken, da sie sich sachies von der Selbstzensur befreien. Sachies, um ja nich dabei aufzufallen. Aber schließlich muss toch die Neugier siegen, zu ergründen, wie und woher das alles kam, was die Djerries noch so bereitwillig mit sich rumschleppen. Intellectual pursuit würde der Engländer das nennen, was wir locker als Recherche der Vernunft, als geistiger Pirschgang übersetzen könnten, wobei bei den Tommies dabei ganz maßgeblich is, dass der Pirschgänger die Spur konsequent dahin verfolgt, wo immer sie hinführen mag und sich nicht durch politische, religiöse, oder spiritistische Altweiber- Tabus abschrecken lässt.
Bei uns is auch stief Kampfkultur angesagt. Check nur den wüst unbekannten bärtigen Krieger südlich von Ovenduka, wie der die Handgranate gen Norden auf die Hauptstadt schmeißen will. Ob ihm der Wurf gelingt? Wenn keine Besucher auf dem Gelände sind, krabbeln und kraxeln Auas-Poviane um den unbekannten Helden rum, reißen nordkoreanische Lettern aus der Heldenmauer und lassen fäkale Markenzeichen als Meinungsaussage liegen. Dann is da das Militärmuseum in den Mauern der Alten Feste von Okahandja zur Heroisierung alter Kämpen. Kriegerfiguren stehen jetzt schon viele Jahre im Vorhof rum. Wenn Du die Kamera draufhältst, kommt der bedonnerte Wachmann in der Camouflage-Uniform - der kann ja nich anders, als im Befehlsnotstand zu handeln - und droht Dir mit Folgen, denn solange das Museum nich eingeweiht, also nich eröffnet is, herrscht da Fotoverbot, als würde hier der namibische Kernreaktor entstehen, von dem Omupräsidente I mos schon lange träumt. Träumt - wie übrigens vom Hafen von Möwebucht an der Skelettküste, von der Joghurt-Plantage in der Namib und von der Wasserleitung aus dem Kongo-Fluss nach Jung-Namibia.
Zwischen Möwebucht und Ariamsvlei in der Nord-Karru, zwischen Schuckmannsburg am Sambesi und Oranjemund herrscht bleddy-well wieder Alltag, denn seit gestern is der Haushalt da. Jetzt wissen wir, was wir uns leisten können, Burwurst und Vetkoek oder Hammelkeule, Emmentaler und Champagner oder Pap en Derms.
Die Frage, wer sich was leisten kann, is nochall leicht zu beantworten und hängt gar nich vom Haushalt ab. Alle Angehörigen der Hammelkeulenklasse haben sowieso die Wahl, ännitaim auf Vetkoek oder Pap en Derms umzusteigen. Aber nich umgekehrt.
Kapiert?
Kommentar
Allgemeine Zeitung
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