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Doëseb hofft weiter auf MTC-Rückkehr
Doëseb hofft weiter auf MTC-Rückkehr

Doëseb hofft weiter auf MTC-Rückkehr

NPL-Funktionäre erwarten nach Budget-Revidierung eine Reaktion des Ex-Sponsors
Arne Putensen
Von Arne Putensen, Windhoek

Die Führungskräfte der namibischen Fußball-Premierliga (NPL) haben ihren ehemaligen Hauptsponsor MTC trotz gravierender Differenzen erneut um finanzielle Unterstützung gebeten. Demnach liegt dem führenden Mobilfunkanbieter des Landes seit vergangener Woche ein revidiertes Budget über 15,8 Millionen N$ zur Begutachtung vor. Das Unternehmen selbst habe die Aufstellung des reduzierten Budgets angefordert, erklärte der Chef des NPL-Exekutivkomitees, Johnny Johnson „JJD“ Doëseb, In einem Interview mit der hiesigen Nachrichtenagentur NAMPA. MTC hatte sich bis Redaktionsschluss noch nicht weiter zu dem Thema geäußert.

Die knapp 14 Jahre lange Zusammenarbeit der beiden Parteien war mit Ablauf des jüngsten Dreijahresvertrags am 31. Mai 2016 zu Ende gegangen. Trotz wiederholter Negativschlagzeilen kündigte MTC zwei Monate später seine Bereitschaft an, als Sponsor an Bord zu bleiben und für die kommenden drei Spielzeiten jeweils 15 Millionen N$ zur Verfügung zu stellen. Das vorläufige Angebot war jedoch an mehrere Bedingungen geknüpft, unter anderem die Mobilisierung weiterer Geldgeber, um die Budgetlücke in Höhe von neun Millionen N$ zu schließen.

Der NPL-Vorstand konnte die geforderten Mittel auch nach einer Verlängerung des Ultimatums nicht auftreiben, woraufhin MTC im August 2016 die Reißleine zog und sich komplett aus der Zusammenarbeit verabschiedete (AZ berichtete). Ein knappes halbes Jahr später gibt es noch immer keinen neuen Hauptsponsor. „Uns war bewusst, dass MTC sein Sponsoring irgendwann beendet und wir dann vor einer großen Herausforderung stehen. Zugleich war aber auch klar, dass kein anderes Unternehmen einen solchen Betrag zur Verfügung stellen wird. Dass nur fünf unserer 38 Sponsoring-Anfragen beantwortet wurden, beweist diesen Umstand“, klagte Doëseb. Gleichzeitig versicherte der NPL-Chef, dass es keine Misswirtschaft seitens seiner Organisation gegeben habe, wie immer wieder gemunkelt werde.

Indes machte Doëseb Tribalismus für die ständigen Angriffe gegen seine Person verantwortlich. Ihm zufolge gebe es unter den 16 Erstligisten verschiedene „Cliquen, deren Agenda Tribalismus ist“. Hintergrund sei eine Anforderung von acht Clubs (African Stars, Black Africa, Blue Waters, Chief Santos, Rundu Chiefs, Tigers, Orlando Pirates and Citizens) an das NPL- Management, die Zukunft des gesamten Komitees zu überdenken beziehungsweise es aufzulösen und neu zu formieren. „Ich bin nicht Teil einer dieser Gruppierungen, mir liegt nur das Wohl des namibischen Fußballs am Herzen“, betonte Doëseb abschließend.

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Allgemeine Zeitung 2024-11-29

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