Endlich: Martin Luther empfängt Besucher
Wie Almuth Styles, Leiterin von Namib i in Swakopmund und gleichzeitig Pächterin und Verantwortliche für die Entwicklung des Areals, gestern im AZ-Gespräch mitteilte, seien zwar noch nicht alle Bauarbeiten abgeschlossen, auch das angeschlossene Museum sei noch nicht komplett eingerichtet; Besichtigungen der historischen Lok und des Areals seien aber wochentags von 9 bis 16 Uhr möglich. Zunächst bleibt der Besuch kostenfrei, "wir bitten lediglich um eine kleine Spende", so Styles.
Nach der offiziellen Eröffnung im kommenden Februar werde sie dann eine "wirklich kleine" Eintrittsgebühr verlangen, um die laufenden Kosten decken zu können. Die Zeiten, in denen Martin Luther einsam sein Dasein fristen musste, scheinen damit vorbei: In dem zum Schutz errichteten Glasgebäude ist eine Art Museum entstanden, in dem Fotos von den Renovierungsarbeiten der Lok beim Namibischen Institut für Minenkunde und Technologie (NIMT) sowie Überreste, die bei der Wiederherstellung des Kolosses nicht mehr verwendet werden konnten, ausgestellt werden.
Auf Marmorplatten sind zudem die Namen der Studenten verewigt, die bei den Umbauarbeiten Hand angelegt haben. Später soll auch noch die Geschichte von Martin Luther in Bildern folgen. Das gesamte Areal wird jetzt von einer halbmondförmigen Mauer umgeben, die auch einen neben dem Museumsgebäude entstehenden Kunstmarkt einschließt, in dem spätestens ab der offiziellen Eröffnung namibische Händler ihre Werke zum Kauf anbieten können.
"Platz habe ich für 16 Stände, beworben haben sich aber schon 40", so Styles. Sie will die Händler gewissenhaft aussuchen und solchen den Vorrang geben, die in soziale Projekte involviert sind, beispielsweise die Insassen des Walvis Bayer Gefängnisses. Auch Toiletten hat Styles auf dem Areal installieren lassen, ungeklärt ist bislang noch, wie die Stromversorgung geregelt werden soll.
Styles fasst derzeit eine Versorgung mit Solarstrom ins Auge. Zunächst wird das Areal von einer Alarmanlage gesichert, die Styles von der Firma Heltronix gespendet bekam, später will sie in Absprache mit den ansässigen Händlern auch die Beauftragung eines Sicherheitsdienstes in Erwägung ziehen.
Seit über zwei Jahren ist der Martin Luther jetzt mittlerweile das "Baby" von Almuth Styles: "Nachdem die Lok von der Restaurierung bei NIMT zurückkam, stand sie im Gebäude und keiner kam rein", erzählt Styles. "Mich hat besonders geärgert, dass keiner der Tourismusverbände oder Reiseveranstalter Interesse an dem Projekt gezeigt oder gar Geld für eine Aufwertung des Areals gegeben haben."
Styles war dann von der Stadtverwaltung angesprochen worden und hatte schlussendlich entschieden, sich selber um das Projekt zu kümmern; im vergangenen Juli unterschrieb sie die Pachtverträge. Unermüdlich hatte sie sich schon im Vorfeld auf die Suche nach Geldgebern gemacht. Nachdem eine eigentlich zugesagte Finanzspritze sich in Luft aufgelöst hatte, war es die Namibische Brauerei (NBL), die N$ 200.000 für das Projekt bereitstellte. Zudem gingen kleinere Privatspenden ein, darunter auch von der Coastal Tour Association und Levo Tours, außerdem stellte der Enkelsohn des Fabrikeigentümers, in dem Martin Luther dereinst gebaut worden war, weitere N$ 4000 zur Verfügung.
Besonders die Zusammenarbeit mit der der Brauerei und der Swakopmunder Stadtverwaltung lobt Styles in diesem Zusammenhang: "Die Stadt beaufsichtigt derzeit
den Bau und hat ohnehin alles nur mögliche getan, um mich zu unterstützen."
Mittlerweile ist der Martin Luther eine Herzenssache für sie geworden: "Es ist eine Herausforderung, ich will es jetzt richtig machen und zeigen, dass es geht", sagt die engagierte Styles. "Außerdem denke ich, dass wir, die wir vom Tourismus leben, auch eine Verpflichtung haben, den Besuchern etwas zurückzugeben."
Nach der offiziellen Eröffnung im kommenden Februar werde sie dann eine "wirklich kleine" Eintrittsgebühr verlangen, um die laufenden Kosten decken zu können. Die Zeiten, in denen Martin Luther einsam sein Dasein fristen musste, scheinen damit vorbei: In dem zum Schutz errichteten Glasgebäude ist eine Art Museum entstanden, in dem Fotos von den Renovierungsarbeiten der Lok beim Namibischen Institut für Minenkunde und Technologie (NIMT) sowie Überreste, die bei der Wiederherstellung des Kolosses nicht mehr verwendet werden konnten, ausgestellt werden.
Auf Marmorplatten sind zudem die Namen der Studenten verewigt, die bei den Umbauarbeiten Hand angelegt haben. Später soll auch noch die Geschichte von Martin Luther in Bildern folgen. Das gesamte Areal wird jetzt von einer halbmondförmigen Mauer umgeben, die auch einen neben dem Museumsgebäude entstehenden Kunstmarkt einschließt, in dem spätestens ab der offiziellen Eröffnung namibische Händler ihre Werke zum Kauf anbieten können.
"Platz habe ich für 16 Stände, beworben haben sich aber schon 40", so Styles. Sie will die Händler gewissenhaft aussuchen und solchen den Vorrang geben, die in soziale Projekte involviert sind, beispielsweise die Insassen des Walvis Bayer Gefängnisses. Auch Toiletten hat Styles auf dem Areal installieren lassen, ungeklärt ist bislang noch, wie die Stromversorgung geregelt werden soll.
Styles fasst derzeit eine Versorgung mit Solarstrom ins Auge. Zunächst wird das Areal von einer Alarmanlage gesichert, die Styles von der Firma Heltronix gespendet bekam, später will sie in Absprache mit den ansässigen Händlern auch die Beauftragung eines Sicherheitsdienstes in Erwägung ziehen.
Seit über zwei Jahren ist der Martin Luther jetzt mittlerweile das "Baby" von Almuth Styles: "Nachdem die Lok von der Restaurierung bei NIMT zurückkam, stand sie im Gebäude und keiner kam rein", erzählt Styles. "Mich hat besonders geärgert, dass keiner der Tourismusverbände oder Reiseveranstalter Interesse an dem Projekt gezeigt oder gar Geld für eine Aufwertung des Areals gegeben haben."
Styles war dann von der Stadtverwaltung angesprochen worden und hatte schlussendlich entschieden, sich selber um das Projekt zu kümmern; im vergangenen Juli unterschrieb sie die Pachtverträge. Unermüdlich hatte sie sich schon im Vorfeld auf die Suche nach Geldgebern gemacht. Nachdem eine eigentlich zugesagte Finanzspritze sich in Luft aufgelöst hatte, war es die Namibische Brauerei (NBL), die N$ 200.000 für das Projekt bereitstellte. Zudem gingen kleinere Privatspenden ein, darunter auch von der Coastal Tour Association und Levo Tours, außerdem stellte der Enkelsohn des Fabrikeigentümers, in dem Martin Luther dereinst gebaut worden war, weitere N$ 4000 zur Verfügung.
Besonders die Zusammenarbeit mit der der Brauerei und der Swakopmunder Stadtverwaltung lobt Styles in diesem Zusammenhang: "Die Stadt beaufsichtigt derzeit
den Bau und hat ohnehin alles nur mögliche getan, um mich zu unterstützen."
Mittlerweile ist der Martin Luther eine Herzenssache für sie geworden: "Es ist eine Herausforderung, ich will es jetzt richtig machen und zeigen, dass es geht", sagt die engagierte Styles. "Außerdem denke ich, dass wir, die wir vom Tourismus leben, auch eine Verpflichtung haben, den Besuchern etwas zurückzugeben."
Kommentar
Allgemeine Zeitung
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