Fehlende Mittel ausschlagegebend
Wasserversorgung im Norden bleibt weiterhin ein Problem
Von Kenya Kambowe und Steffi Balzar, Rundu/Windhoek
Die Wasserknappheit in Rundus informeller Siedlung Ndama bleibt laut den dortigen Einwohnern weiterhin ein Problem. Der Zugang zu Wasser sei zu einem täglichen Kampf geworden, wobei besonders die Entfernung zu den Wasserstellen ein großes Problem darstelle.
Der Leiter des Stadtrats von Rundu, Sam Nekaro, sagte, der Rat habe bereits Anschlussgebühren an NamWater gezahlt, müsse jedoch noch Wasserleitungen beschaffen. „Es gibt eine Wasserleitung in Richtung des Rundu-Flughafens, und wir planen, diese Leitung zu nutzen“, fügte er hinzu.
Der Stadtrat schuldet NamWater indessen fast 100 Millionen Namibia-Dollar, wobei der Großteil der Schulden darauf zurückzuführen ist, dass die Einwohner ihre Rechnungen nicht bezahlen konnten. Säumige Zahler schulden dem Stadtrat über 300 Millionen Namibia-Dollar für verschiedene Dienstleistungen.
Bei einem Besuch in Ndama wies der Minister für Städtische und Ländliche Entwicklung, Erastus Uutoni, den Rat kürzlich an, den Wasserzugang zu verbessern, bisher wurde diesbezüglich jedoch noch nichts unternommen.
Bewohner der informellen Siedlung des Dorfes Helao Nafidi in der Ohangwena-Region begannen vergangene Woche unterdessen mit der Ausgrabung eines traditionellen Brunnens, da die Trinkwasserversorgung dort seit 2003 nicht mehr gewährleistet wird.
Laut der Gruppe haben circa 200 Haushalte keinen Zugang zu sauberem Wasser, seit der Stadtrat die Wasserzufuhr von drei Gemeinschaftswasserhähnen aufgrund ausstehender Rechnungen abgeschnitten hat. Die meisten Bewohner seien jedoch arbeitslos und nicht in der Lage, ihre Wasserrechnungen zu bezahlen oder sich private Wasseranschlüsse zu leisten.
„Wir sind auf schmutziges Wasser aus drei traditionell ausgehobenen Quellen in diesem Gebiet angewiesen“, sagte einer der Bewohner und fügte hinzu, dass sie pro 25-Liter-Behälter täglich vier Namibia-Dollar zahlen müssten, um sauberes Wasser von privaten Anschlüssen zu erhalten.
Der Bürgermeister von Helao Nafidi, Eliaser Nghipangelwa, erklärte, dass der Stadtrat sich dafür entschieden habe, ein vorauszahlbares Wasserversorgungssystem für die betroffenen Bewohner einzuführen. „Leider sind diese Systeme sehr kostspielig. Wir hoffen, dass wir die Mittel zeitnah aufbringen können, dann werden wir das Problem lösen“, sagte er.
Die Wasserknappheit in Rundus informeller Siedlung Ndama bleibt laut den dortigen Einwohnern weiterhin ein Problem. Der Zugang zu Wasser sei zu einem täglichen Kampf geworden, wobei besonders die Entfernung zu den Wasserstellen ein großes Problem darstelle.
Der Leiter des Stadtrats von Rundu, Sam Nekaro, sagte, der Rat habe bereits Anschlussgebühren an NamWater gezahlt, müsse jedoch noch Wasserleitungen beschaffen. „Es gibt eine Wasserleitung in Richtung des Rundu-Flughafens, und wir planen, diese Leitung zu nutzen“, fügte er hinzu.
Der Stadtrat schuldet NamWater indessen fast 100 Millionen Namibia-Dollar, wobei der Großteil der Schulden darauf zurückzuführen ist, dass die Einwohner ihre Rechnungen nicht bezahlen konnten. Säumige Zahler schulden dem Stadtrat über 300 Millionen Namibia-Dollar für verschiedene Dienstleistungen.
Bei einem Besuch in Ndama wies der Minister für Städtische und Ländliche Entwicklung, Erastus Uutoni, den Rat kürzlich an, den Wasserzugang zu verbessern, bisher wurde diesbezüglich jedoch noch nichts unternommen.
Bewohner der informellen Siedlung des Dorfes Helao Nafidi in der Ohangwena-Region begannen vergangene Woche unterdessen mit der Ausgrabung eines traditionellen Brunnens, da die Trinkwasserversorgung dort seit 2003 nicht mehr gewährleistet wird.
Laut der Gruppe haben circa 200 Haushalte keinen Zugang zu sauberem Wasser, seit der Stadtrat die Wasserzufuhr von drei Gemeinschaftswasserhähnen aufgrund ausstehender Rechnungen abgeschnitten hat. Die meisten Bewohner seien jedoch arbeitslos und nicht in der Lage, ihre Wasserrechnungen zu bezahlen oder sich private Wasseranschlüsse zu leisten.
„Wir sind auf schmutziges Wasser aus drei traditionell ausgehobenen Quellen in diesem Gebiet angewiesen“, sagte einer der Bewohner und fügte hinzu, dass sie pro 25-Liter-Behälter täglich vier Namibia-Dollar zahlen müssten, um sauberes Wasser von privaten Anschlüssen zu erhalten.
Der Bürgermeister von Helao Nafidi, Eliaser Nghipangelwa, erklärte, dass der Stadtrat sich dafür entschieden habe, ein vorauszahlbares Wasserversorgungssystem für die betroffenen Bewohner einzuführen. „Leider sind diese Systeme sehr kostspielig. Wir hoffen, dass wir die Mittel zeitnah aufbringen können, dann werden wir das Problem lösen“, sagte er.
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Allgemeine Zeitung
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