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Impalila-Insel unter Quarantäne

Windhoek - Auf der nahe der Grenze zu Botswana und etwa 30 Kilometer westlich des Ngoma-Grenzpostens gelegenen Impalila-Insel im östlichen Teil der Caprivi-Region ist der Veterinärbehörde des Ministeriums für Landwirtschaft, Wasserbau und Forstwirtschaft zufolge die Maul- und Klauenseuche unter Rindern ausgebrochen. Auf der Insel seien 1066 Rinder und Personal der Veterinärbehörde habe am 9. April Rinder entdeckt, die die Symptome der gefürchteten Krankheit gezeigt hätten. Sechs von 205 Rindern aus vier traditionellen Siedlungen hätten die Maul- und Klauenseuche, die vermutlich von wilden freilebenden Kaffernbüffeln übertragen worden sei. Büffel sind die Träger der Seuche und können diese auf Rinder übertragen. "Wir vermuten, dass es noch weitere Fälle geben wird", sagte die Staatstierärztin Dr. Jenny Kamwi gegenüber der AZ.
Die Veterinärbehörde hat ein bis auf weiteres geltendes Transportverbot für sämtliche Paarhufer und deren Produkte erlassen. Zudem dürfen keine Gräser und darf kein Pflanzenmaterial aus dem Ost-Caprivi transportiert werden. Rinder, die sich im Augenblick in den Quarantänestationen oder -farmen befinden dürfen noch in dem Katima Mulilo Schlachthof geschlachtet werden. Danach dürfen kein Fleisch oder Fleischprodukte den Katima Mulilo Schlachthof mehr verlassen. Die strikten Transport- und Handelsverbote gelten nur für den östlichen Teil der Caprivi-Region, nicht für den restlichen Teil des Landes, so die Veterinärbehörde. Grund für die strengen Regeln sei, der Behörde die Gelegenheit zu bieten, die genauen Ausmaße der Krankheit zu untersuchen. Die strikten Verbote sollen so schnell wie möglich wieder gelockert werden und die Bevölkerung werde dementsprechend informiert, so die Behörde. Polizeikontrollen, Straßensperren und die enge Zusammenarbeit mit der Bevölkerung sollen dafür sorgen, dass vor allem aus dem betroffenen Gebiet in und um der Impalila-Insel keine Paarhufer, deren Produkte und Gräser oder Pflanzen gebracht werden. Mannschaften der Veterinärbehörde werden die Gebiete kontrollieren und die Bevölkerung über Rundfunk, auf Versammlungen und persönlichen Besuchen informieren. Zahlreiche Proben seien genommen worden und die Ergebnisse werden innerhalb von 48 Stunden erwartet. Die Behörde werde mit einer Impfkampagne am kommenden Montag, den 19.April, beginnen. Möglichst alle Rinder in einem Radius von 80 Kilometern um die betroffene Insel sollen gegen die Maul-Und Klauenseuche geimpft werden. "Da viele Gebiete durch die Wassermassen des Sambesi überflutet sind, werden unsere Mannschaften zum großen Teil in Booten unterwegs sein, um die Rinder zu impfen. Wir werden bestimmt nicht alle Tiere impfen können und müssen zu den Herden gehen, um unser Vorhaben durchzuführen", sagte Dr. Kamwi. Die Bevölkerung in dem Kommunalgebiet ist aufgerufen, eng mit den Beamten zusammenzuarbeiten. Unter normalen Umständen werde auch nicht alles Vieh geimpft, so die Veterinärin.

Kommentar

Allgemeine Zeitung 2024-11-28

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