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Mit deutscher Unterstützung ins Abenteuer
Mit deutscher Unterstützung ins Abenteuer

Mit deutscher Unterstützung ins Abenteuer

Es wird keine leichte Aufgabe, die Namibias Hockey-Elite in Polen zu bewältigen hat: "Wir sind sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen von allen Teilnehmern das am niedrigsten platzierte Land in der Weltrangliste", berichtet der Manager des Männerteams, Robert Peter Offner. "Doch wir sind die einzigen afrikanischen Vertreter bei der WM, nicht Ägypten oder Südafrika", sagt der 40-Jährige stolz. Dennoch ist man sich im Klaren darüber, dass keine großen Überraschungen zu erwarten sind. "Für uns geht es darum, einen Fuß in die Tür des Welthockeys zu bekommen. Ich würde lügen wenn ich behaupten würde, dass wir dort hinfahren und unsere Gegner locker schlagen. Zum Beispiel treffen beide Teams in ihrer Vorrundengruppe auf Deutschland, die Nr. 1 der Welt", so Offner.

Doch gerade mit deutscher Unterstützung und Know-how sollen sich die Auswahlen des namibischen Hockey-Verbandes (NHU) ordentlich verkaufen und einen Leistungssprung erfahren. "Wie werden ein intensives Trainingscamp in Köln absolvieren, wo wir gegen Top-Mannschaften der Bundesliga antreten. Zum Beispiel treffen wir auf Rot-Weiß Köln, den aktuellen deutschen Feldhockey- und letztjährigen Hallenhockey-Meister, der alleine sieben deutsche Nationalspieler in seinen Reihen hat", erläutert Namibias Männer-Coach Randy Slabbert die geplante Vorbereitung.

Überhaupt spielen Köln und Rot-Weiß-Cheftrainer Wolfgang Kluth eine Schlüsselrolle bei Namibias Hockey-WM-Kampagne: Im vergangenen November war Kluth für zwei Wochen nach Windhoek gereist, um Slabbert und Frauen-Trainer Trevor Cormack wertvolle Tipps zu geben und Unterstützung im technisch-taktischen Bereich zu leisten. Im Anschluss an das Trainingscamp waren mit Kluth Stürmer Siyabonga Martins und Torhüter DJ Strauss nach Deutschland gereist, um auf Top-Niveau mit den Kölnern zu trainieren (AZ berichtete). "Die beiden haben fantastische Erfahrungen gesammelt Angebote aus Deutschland erhalten", berichtet Slabbert. Doch auch den Rest seines Teams sieht er bestens präpariert. "Wolfgang hat viel Zeit auf dem Platz verbracht und uns Videoaufzeichnungen von internationalen Spielen übergeben, die wir ausgewertet haben. Wir denken, dass wir so gut wie möglich vorbereitet sind", so Slabbert. Auch Frauen-Coach Cormack ist vorsichtig optimistisch. "Wir wollen zeigen, dass wir mithalten können und die Ergebnisse in einem ordentlichen Rahmen halten", sagt er. Besondere Hoffnungen setzt er in Magreth Mengo, die als einzige Namibierin als Profi in den Niederlanden ihr Geld verdient, und Marcia Venter, die dank eines Stipendiums unter Top-Bedingungen an einem US-College trainiert und spielt.

Die Männer um Kapitän Joseph Kashamako treffen gleich in ihrer Auftaktpartie am 8. Februar auf Topfavorit Deutschland. Die weiteren Vorrundengegner heißen Niederlande, Gastgeber Polen, Kanada und Australien. Die Frauen um Spielführerin Yolande Fourie starten am gleichen Tag gegen Weißrussland, bevor Deutschland, Polen, Australien und Uruguay warten.

WM-Kader Hockey-Frauen

Jerrica Yasmin Bartlett
Shayne Myree Cormack
Annalien Jeanne Davin
Yolande Fourie
Maureen Morgative Isaacs
Madelyn Lessing
Magreth Mengo
Kara Scheepers
Maxie Smith
Sumari Usher
Charlize van der Linde
Marcia Venter

Vorrunden-Ansetzungen
Weißrussland - Namibia (8. Februar, 18.30 Uhr)
Deutschland - Namibia (9. Februar, 14.45 Uhr)
Polen - Namibia (10. Februar, 13.30 Uhr)
Namibia - Australien (10. Februar, 21 Uhr)
Namibia - Uruguay (11. Februar, 16 Uhr)

WM-Kader Hockey-Männer
André Etienne Botha
Anathi Hans
Joseph Natangwe Kashamako
Tyrone Nicholas Kotze
Sedtric Wynaan Makati
Siyabonga Leon Martins
William Schalk Prosser
David Jacobus Strauss
Isascar Tjikuniva
Michael Adriaan van der Colf
Wayne van der Linde
Stanley Witbooi

Vorrunden-Ansetzungen:
Deutschland - Namibia (8. Februar, 16 Uhr)
Namibia - Niederlande (9. Februar, 16 Uhr)
Namibia - Polen (10. Februar, 14.45 Uhr)
Kanada - Namibia (10. Februar, 19.45 Uhr)
Australien - Namibia (11. Februar, 19.45 Uhr)

Kommentar

Allgemeine Zeitung 2024-11-23

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