Sandbuschweide, Savannenweide und der spitzährige Combretum
Diese drei Sträucher sind Verwandte des Kudubusches (Comnbretum apiculatum) und des Ahnenbaumes (C. imberbe). Ein gemeinsames Merkmal fast aller Langfadengewächse in Namibia sind die 4- bis 5-flügeligen Früchte, die gegenständigen Blätter und die deutlich gegenständige Verzweigung, sowie die häufig in langen Fäden sich lösende Rinde der Zweige.
Alle drei folgende Arten bilden in der Regel vielstämmige Klettersträucher oder gelegentlich kleine Bäume. Plinius der Ältere, ein römischer Historiker und Schriftsteller (23 bis 79 nach Christus) erwähnt den Namen Combretum bereits in seiner 37 Bände umfassenden "Naturgeschichte", die bis zum 18. Jahrhundert als Wissensquelle diente, für eine heute nicht mehr bekannte Rankpflanze.
Anpflanzen: Vor der Aussaat aller Combretum- wie auch der nahe verwandten Terminalia-Arten sollten immer die trockenen Fruchtflügel entfernt und die Samen über Nacht eingeweicht werden
Die Sandbuschweide
Combretum engleri
Auffallendste Merkmale:
Die hellgrünen, später blassgelben rot geflammten, vierflügeligen Früchte sind in der Regel größer als die dunkelgrün glänzenden Blätter
Verbreitung: etwa von Windhoek an nordwärts bis Ruacana, sowie nord- und ostwärts bis nach Angola und im Caprivi, meist auf Sandboden.
Namen: E. small sand-bushwillow; A. klein sandboswilg; Kg & Sh. ruputa; Mb. ruputwi; BB. | gono; KB. ?heni; NB. !nabi;
engleri nach dem bekannten deutschen Professor der Botanik, Reisenden und Autoren Adolf Engler (1844 - 1930) auch Direktor des Botanischen Gartens in Berlin-Dahlem
Höhe und Wuchsform:
Klettertstrauch, Strauch oder 3 bis 4 m hoher Baum.
Stamm & Zweige:
mit glatter graubrauner Rinde bedeckt;
Blätter:
hell- oder dunkelgrün glänzend, zugespitzt, gegenständig und meist kleiner als die Früchte.
Blüten:
gelbe Ährenblüten, etwa 1.3 cm lang erscheinen im November.
Früchte:
Vierflügelig, hellgrün, in der Jugend klebrig, später mit rötlichen Schuppen, die ihnen einen seidigen Glanz verleihen
Die Savannenweide
Combretum celastroides
Auffallendste Merkmale:
Das längliche Blatt verjüngt sich zu einer abgesetzten, gerundeten Spitze; Blattunterseite mit großen gelblichen Schuppen bedeckt; 4-flügelige Früchte haben an der Spitze einen kleinen Zapfen. Die gelben Blüten sind größer als die fast aller anderen Combretumarten
Verbreitung:
etwa von Ruacana in einem breiten Streifen nördlich der Etoschapfanne bis in den n Caprivi, meist auf hartem Gelände.
Namen:
E. trailing bushwillow; A. rankboswilg;
Höhe und Wuchsform:
meist mehrstämmiger Strauch, Kletterstrauch oder kleiner Baum, 2 bis 4 m hoch. Einzelne Stämme winden sich umeinander und um benachbarte Vegetation. Die unteren Zweige liegen häufig dem Boden auf.
Stamm & Zweige:
mit glatter grauer Rinde, Zweige schlank
Blätter: das längliche Blatt verjüngt sich zu einer abgesetzten, gerundeten Spitze; große gelbliche.Schuppen auf der Blattunterseite
Blüten:
gelb, größer als die meisten Combretumblüten in bis 10 cm langen Blütenständen
Früchte:
4-flügelig, breiter als lang, mit einem deutlichen kleinen Zapfen an der Spitze, Frucht leuchend rot, Flügel in der Reife hellbraun, Fruchtkörper rotbraun
Der spitzährige Combretum
Combrteum oxystachium
Auffallendste Merkmale:
Die leuchtend rotgelben, zugespitzten Blütenstände, an deren Basis sich bereits die rotgelben 5-flügeligen Früchte bilden, während die Blüten an der Spitze noch nicht aufgeblüht
Verbreitung:
etwa von Epupa bis etwas östlich von Ruacana, südlich etwa bis Okonguati
Namen:
Nd & Ky: omupupuwaheke Kg & Sh: mupupu
Höhe und Wuchsform:
Mehrstämmiger Strauch, Kletterstrauch oder kleiner Baum bis 3 m hoch. Alte Blattstiele verholzen gelegentlich zu stumpfen Dornen.
Stamm & Zweige:
Junge Triebe mit drüsigen Haaren besetzt
Blätter:
Länglich zugespitzt, lang behaart; Blattstiel mit langen rötlich gelben Haaren besetzt.
Blüten:
Mit langen Haaren und Drüsen besetzt, rotgelb in spitz zulaufenden Ähren angeordnet; am unteren Ende der Ähre häufig bereits Früchte, ehe die obersten Knospen aufgeblüht sind.
Früchte:
5-flügelig, in der Reife ingwer- bis biskuitfarben mit einem lang behaarten Zapfen an der Spitze.
Alle drei folgende Arten bilden in der Regel vielstämmige Klettersträucher oder gelegentlich kleine Bäume. Plinius der Ältere, ein römischer Historiker und Schriftsteller (23 bis 79 nach Christus) erwähnt den Namen Combretum bereits in seiner 37 Bände umfassenden "Naturgeschichte", die bis zum 18. Jahrhundert als Wissensquelle diente, für eine heute nicht mehr bekannte Rankpflanze.
Anpflanzen: Vor der Aussaat aller Combretum- wie auch der nahe verwandten Terminalia-Arten sollten immer die trockenen Fruchtflügel entfernt und die Samen über Nacht eingeweicht werden
Die Sandbuschweide
Combretum engleri
Auffallendste Merkmale:
Die hellgrünen, später blassgelben rot geflammten, vierflügeligen Früchte sind in der Regel größer als die dunkelgrün glänzenden Blätter
Verbreitung: etwa von Windhoek an nordwärts bis Ruacana, sowie nord- und ostwärts bis nach Angola und im Caprivi, meist auf Sandboden.
Namen: E. small sand-bushwillow; A. klein sandboswilg; Kg & Sh. ruputa; Mb. ruputwi; BB. | gono; KB. ?heni; NB. !nabi;
engleri nach dem bekannten deutschen Professor der Botanik, Reisenden und Autoren Adolf Engler (1844 - 1930) auch Direktor des Botanischen Gartens in Berlin-Dahlem
Höhe und Wuchsform:
Klettertstrauch, Strauch oder 3 bis 4 m hoher Baum.
Stamm & Zweige:
mit glatter graubrauner Rinde bedeckt;
Blätter:
hell- oder dunkelgrün glänzend, zugespitzt, gegenständig und meist kleiner als die Früchte.
Blüten:
gelbe Ährenblüten, etwa 1.3 cm lang erscheinen im November.
Früchte:
Vierflügelig, hellgrün, in der Jugend klebrig, später mit rötlichen Schuppen, die ihnen einen seidigen Glanz verleihen
Die Savannenweide
Combretum celastroides
Auffallendste Merkmale:
Das längliche Blatt verjüngt sich zu einer abgesetzten, gerundeten Spitze; Blattunterseite mit großen gelblichen Schuppen bedeckt; 4-flügelige Früchte haben an der Spitze einen kleinen Zapfen. Die gelben Blüten sind größer als die fast aller anderen Combretumarten
Verbreitung:
etwa von Ruacana in einem breiten Streifen nördlich der Etoschapfanne bis in den n Caprivi, meist auf hartem Gelände.
Namen:
E. trailing bushwillow; A. rankboswilg;
Höhe und Wuchsform:
meist mehrstämmiger Strauch, Kletterstrauch oder kleiner Baum, 2 bis 4 m hoch. Einzelne Stämme winden sich umeinander und um benachbarte Vegetation. Die unteren Zweige liegen häufig dem Boden auf.
Stamm & Zweige:
mit glatter grauer Rinde, Zweige schlank
Blätter: das längliche Blatt verjüngt sich zu einer abgesetzten, gerundeten Spitze; große gelbliche.Schuppen auf der Blattunterseite
Blüten:
gelb, größer als die meisten Combretumblüten in bis 10 cm langen Blütenständen
Früchte:
4-flügelig, breiter als lang, mit einem deutlichen kleinen Zapfen an der Spitze, Frucht leuchend rot, Flügel in der Reife hellbraun, Fruchtkörper rotbraun
Der spitzährige Combretum
Combrteum oxystachium
Auffallendste Merkmale:
Die leuchtend rotgelben, zugespitzten Blütenstände, an deren Basis sich bereits die rotgelben 5-flügeligen Früchte bilden, während die Blüten an der Spitze noch nicht aufgeblüht
Verbreitung:
etwa von Epupa bis etwas östlich von Ruacana, südlich etwa bis Okonguati
Namen:
Nd & Ky: omupupuwaheke Kg & Sh: mupupu
Höhe und Wuchsform:
Mehrstämmiger Strauch, Kletterstrauch oder kleiner Baum bis 3 m hoch. Alte Blattstiele verholzen gelegentlich zu stumpfen Dornen.
Stamm & Zweige:
Junge Triebe mit drüsigen Haaren besetzt
Blätter:
Länglich zugespitzt, lang behaart; Blattstiel mit langen rötlich gelben Haaren besetzt.
Blüten:
Mit langen Haaren und Drüsen besetzt, rotgelb in spitz zulaufenden Ähren angeordnet; am unteren Ende der Ähre häufig bereits Früchte, ehe die obersten Knospen aufgeblüht sind.
Früchte:
5-flügelig, in der Reife ingwer- bis biskuitfarben mit einem lang behaarten Zapfen an der Spitze.
Kommentar
Allgemeine Zeitung
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