Südafrikanisches Gericht: Apartheid-Flagge ist diskriminierend
Johannesburg (dpa) - Ein Gericht in Südafrika hat das demonstrative Hissen der Flagge des alten Apartheid-Staates als klaren Versuch der Diskriminierung und Verstoß gegen das Gleichstellungsrecht gerügt. Es stelle eine unfaire rassistische Diskriminierung dar, erklärte am Mittwoch der Johannesburger Richter Phineas Mojapelo in seinem Urteil.
Allerdings machte er klar, dass sein Urteilsspruch kein Verbot der Flagge darstelle, die weiter zu historischen, künstlerischen oder pädagogischen Anlässen gezeigt werden dürfe. Kommentatoren verglichen die Flaggenbeschränkung mit dem Verbot von Nazi-Symbolen.
Die Flagge war nach den ersten demokratischen Wahlen in Südafrika, die den Anti-Apartheid-Kämpfer Nelson Mandela ins Präsidentenamt brachte, abgelöst worden. Die neue farbenfrohe Flagge soll den gesellschaftlichen Aufbruch nach der Überwindung der staatlichen Rassenschranken versinnbildlichen.
Allerdings machte er klar, dass sein Urteilsspruch kein Verbot der Flagge darstelle, die weiter zu historischen, künstlerischen oder pädagogischen Anlässen gezeigt werden dürfe. Kommentatoren verglichen die Flaggenbeschränkung mit dem Verbot von Nazi-Symbolen.
Die Flagge war nach den ersten demokratischen Wahlen in Südafrika, die den Anti-Apartheid-Kämpfer Nelson Mandela ins Präsidentenamt brachte, abgelöst worden. Die neue farbenfrohe Flagge soll den gesellschaftlichen Aufbruch nach der Überwindung der staatlichen Rassenschranken versinnbildlichen.
Kommentar
Allgemeine Zeitung
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