Streit um Helikopter erreicht Gericht
Windhoek - Im Zuge einer gestern am Obergericht erzielten Interimsvereinbarung haben sich das beklagte Transportministerium und die zivile Luftfahrtbehörde (DCA) bereiterklärt, dass die Kläger Expedite Aviation und Rainier Arangies bis zur Fortsetzung des von ihnen angestrengten Prozesses am 22. März den Hubschrauber zur "Freizeitgestaltung" benutzen dürfen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass sie die umstrittenen Markierungen auf dem Helikopter abkleben bzw. verdecken. Dazu gehören ein Logo der US-Kavallerie mit gekreuzten Schwertern auf dem Bug und das Logo eines Pferdekopfes am Heck sowie ein gelber Kreis auf der Kabinentür des Hubschraubers.
Der Helikopter war von der DCA am 6. Februar dieses Jahres mit einem Startverbot belegt worden, nachdem Präsident Hifikepunye Pohamba ihn auf dem Flugplatz in Tsumeb gesehen und sich über das "ausländische Militärgerät" empört hatte. Obwohl der Besitzer des Hubschraubers, Rainier Arangies, auf Andringen der DCA den Schriftzug "United States Army" an der Heckflosse des Hubschraubers entfernt hatte, reichte dieses Zugeständnis der DCA nicht aus.
In einer eidesstattlichen Erklärung weist Arangies darauf hin, die DCA habe auch nach Entfernung des Schriftzuges weitere Beanstandungen vorgebracht, darunter die grüne Farbe des Helikopters, sowie die auf ihm aufgemalte Registrations- und Seriennummer. Arangies zufolge habe die DCA ihren Widerstand gegen die Markierungen damit begründet, diese könnten die "Öffentlichkeit" über die "Registration, Funktion und Nationalität" des Hubschraubers "verwirren".
Arangies hält diese Argumentation für "lächerlich" und weist darauf hin, dass die Registrations- und Seriennummern für "fast jeden nichtssagend" seien. Für Wartungs- und Reparaturzwecke seien die Nummern jedoch unverzichtbar, weil sie den Hubschrauber des Typs Bell TH-IL V5-HUE identifizierten und damit unter anderem auch Auskunft darüber gäben, wo Ersatzteile erhältlich seien.
Nach Darstellung von Arangies wird der Hubschrauber, für den er 12 Millionen N$ gezahlt habe, von seiner Firma Expedite Aviation vor allem kommerziell genutzt. Dabei nennt er Notrettungsflüge und Einsätze in schwer zugänglichen Gegenden wie Überschwemmungsgebieten, die für andere Flugzeuge nicht zugänglich seien. Solange der Hubschrauber nicht starten dürfe, würde er sämtliche Einnahmen aus diesen Einsätzen verlieren.
Der Helikopter war von der DCA am 6. Februar dieses Jahres mit einem Startverbot belegt worden, nachdem Präsident Hifikepunye Pohamba ihn auf dem Flugplatz in Tsumeb gesehen und sich über das "ausländische Militärgerät" empört hatte. Obwohl der Besitzer des Hubschraubers, Rainier Arangies, auf Andringen der DCA den Schriftzug "United States Army" an der Heckflosse des Hubschraubers entfernt hatte, reichte dieses Zugeständnis der DCA nicht aus.
In einer eidesstattlichen Erklärung weist Arangies darauf hin, die DCA habe auch nach Entfernung des Schriftzuges weitere Beanstandungen vorgebracht, darunter die grüne Farbe des Helikopters, sowie die auf ihm aufgemalte Registrations- und Seriennummer. Arangies zufolge habe die DCA ihren Widerstand gegen die Markierungen damit begründet, diese könnten die "Öffentlichkeit" über die "Registration, Funktion und Nationalität" des Hubschraubers "verwirren".
Arangies hält diese Argumentation für "lächerlich" und weist darauf hin, dass die Registrations- und Seriennummern für "fast jeden nichtssagend" seien. Für Wartungs- und Reparaturzwecke seien die Nummern jedoch unverzichtbar, weil sie den Hubschrauber des Typs Bell TH-IL V5-HUE identifizierten und damit unter anderem auch Auskunft darüber gäben, wo Ersatzteile erhältlich seien.
Nach Darstellung von Arangies wird der Hubschrauber, für den er 12 Millionen N$ gezahlt habe, von seiner Firma Expedite Aviation vor allem kommerziell genutzt. Dabei nennt er Notrettungsflüge und Einsätze in schwer zugänglichen Gegenden wie Überschwemmungsgebieten, die für andere Flugzeuge nicht zugänglich seien. Solange der Hubschrauber nicht starten dürfe, würde er sämtliche Einnahmen aus diesen Einsätzen verlieren.
Kommentar
Allgemeine Zeitung
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