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Vor 50 Jahren
Vor 50 Jahren

Vor 50 Jahren

Wiebke Schmidt
26. März 1968

Rückgang der Sardinenfänge

Kapstadt (AZ). Die Fischereientwicklungsgesellschaft Südafrikas weist in ihrem Jahresbericht auf eine wesentliche Abnahme und eine Änderung in der Zusammensetzung der Fischbestände vor der Küste des Kaplandes hin. Als wahrscheinliche Ursache wird die rücksichtslose Ausfischung der Gewässer durch ausländische Fischereiflotten bezeichnet. Der Jahresbericht der Fischerei-Entwicklungsgesellschaft wurde im Volksrat gestern durch Wirtschaftsminister Haak vorgelegt.

Laut Bericht sind die Fänge in der Grundfischerei zurückgegangen. Bei dem Fang von in Schwärmen auftretenden Fischen ist in dem Berichtsjahr (1. Oktober 1966 bis 30. September 1967) eine auffallende Veränderung der Zusammensetzung der Fischarten eingetreten. Anchovis und Makrelen haben erheblich zugenommen, während Pilchard erheblich zurückgegangen ist und die niedrigste Fangziffer seit den 40er erreicht hat. In dem Bericht wird darauf hingewiesen, daß die Abnahme der Sardinenfänge bedauerlich sei, da die Sardine gewinnbringender verarbeitet werden kann als Anchovis, die jetzt an Stelle der Sardine getreten sind. Die Rekordfänge an Schwarmfischen seien laut Bericht vor allem auf die Verbesserung der Fangmethoden zurückzuführen. In dem Bericht wird darauf hingewiesen, daß die Südwester Fischfabriken ihre Quoten mühelos haben fangen können. Lediglich bei der Produktion von Fischkonserven seien in der zweiten Hälfte der Saison Schwierigkeiten aufgetreten, da die Fischschwärme in zu weiter Entfernung von den Fabriken aufgetreten seien. Angesichts der Transportprobleme mußte dieser Fisch zu Fischmehl, beziehungsweise -öl verarbeitet werden. Die Fischmehlpreise seien 1966 auf dem Weltmarkt so hoch gewesen, daß der Verbrauch um fast 20 Prozent abgenommen habe. Ersatzstoffe seien zum Teil an die Stelle des Fischmehls als Futtermittel getreten. Die Preise dieser Ersatzstoffe hätten eine sinkende Tendenz gezeigt. Angesichts der Abnahme der Sardinenfänge vor der Kapländischen Küste habe die Fischindustrie Südwestafrikas an Bedeutung gewonnen. Auf dem Gebiet der Langustenproduktion war im Berichtsjahr eine Abnahme der der Fänge und eine Zunahme der Nachfrage festzustellen. Insbesondere werden gefrorene Langustenschwänze stark gefragt. Die Erhaltung der Fischbestände sowie eine eingehende Forschung, in welchem Umfange und unter welchen Bedingungen gefischt werden könne, seien von größter Bedeutung. Eine entsprechende internationale Übereinkunft sei notwendig. Der Bericht weist schließlich darauf hin, daß der südafrikanische Anteil an den Fischfängen im Südostatlantik im Vergleich zu den stets zunehmenden Fängen der ausländischen Fischereiflotten gefallen sei.

26. März 1968

Zur Landung auf Kuba gezwungen

Caracas (SAPA/AP). Vier mit Maschinengewehren bewaffnete Männer haben in der Nacht zum Freitag ein Linienflugzeug zur Landung auf Santiago (Kuba) gezwungen. Die Maschine, die sich auf dem Flug von der venezolanischen Hauptstadt Caracas nach Maracaibo befand, hatte 47 Passagiere und drei Mann Besatzung an Bord.

26. März 1968

Maismehl schmeckt auch Pavianen

Keetmanshoop (AZ). - Fast scheint es so, als habe sie der abkommende Fischfluß mitgebracht. Entlang dem Rivier in der Nähe Seeheims wurden wieder groß Pavianherden gesichtet, die zum Teil recht aufdringlich sind. Während sich das Ehepaar K. Burger von Koubus im Bezirk Bethanien zum Mittagschlaf hingelegt hatte, spielte seine zweijährige Tochter hinter dem Haus. Als das Kind verängstigt schrie und die Hunde wütend anschlugen, rannte Burger aus dem Haus. Zu seinem Entsetzen sah er ganz in der Nähe seiner Tochter einen großen Pavian sitzen, der aus einem Sack Maismehl fraß. Diesen Sack mußte er zuvor aus der Vorratskammer gezerrt haben. Burger schoß auf den fliehenden Pavian, streifte ihn aber nur.

Kommentar

Allgemeine Zeitung 2024-11-23

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