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Vor 50 Jahren
Vor 50 Jahren

Vor 50 Jahren

Nina Cerezo
20. März 1968

Revolte innerhalb der Rhodesia Front

Salisbury (SAPA) – Der rechte Flügel innerhalb der regierenden Rhodesia Front revoltiert gegen die Parteiführung. Das ist das Fazit eines Vorfalls am Montagabend in Salisbury, als Len Idensohn, einer der sechs Regionalvorsitzenden der Partei, aus Protest gegen die „schleichende Rassenintegration“ unter Führung von Ministerpräsident Ian Smith aus der Partei ausgetreten ist. Vor der Presse sagte er später, wer wolle demnächst die Grundsätze und Satzungen für eine neue Partei entwerfen.

Nach seiner Auffassung kann er mit der Unterstützung von mindestens 75 Prozent …..

20. März 1968

De Wet: Keine Angst vor Bevölkerungszunahme

Kapstadt (SAPA) – Bezüglich der Bevölkerungszunahme äußerte sich Planungsminister Dr. C. de Wet vor dem Senat optimistisch. Auch in Zukunft sei Südafrika in der Lage, für seine Eingeborenen zu sorgen. Der Minister glaubt, eine Untersuchungskommission, die sich der Bevölkerungsexplosion annehmen soll, sei nicht vonnöten. Wenn man bedenke, was die Regierung in den letzten zwei Jahrzehnten geleistet habe, bestehe genügen Anlaß, ihr auch in Zukunft zu vertrauen.

20. März 1968

Interesse für Hansa-Brauerei

Kapstadt (AZ) – Zwei Gruppen interessieren sich zur Zeit für den Kauf der Hansa-Brauerei in Swakopmund. Beide Gruppen haben den Teilhabern der Brauerei Angebote unterbreitet. Ein Angebot stammt von einem Südwester Konzern, während die andere Gruppe im wesentlichen von einem Unternehmen in der Republik gestützt wird.

Das Südwester Angebot stammt von der Firma Ohlthaver & List, die vor kurzem die Mehrheit der Südwest-Brauerei erworben hat. Das zweite Kaufangebot wird von Oudemeester gestützt. Verkaufsvorverhandlungen zwischen Teilhabern der Hansa-Brauerei einerseits und Vertretern von Ohlthaver & List sowie von Oudemeester andererseits haben stattgefunden.

20. März 1968

Kloeckner investiert in Südwestafrika

Windhoek (AZ) – Einer der größten deutschen Industriekonzerne Kloeckner und Co. Duisburg, hat die Aktienmajorität in SWA Lithium Mines erworben. SWA Lithium Mines verfügen über Konzessionen in der Nähe von Karibib.

In dem Konzessionsgebiet wird seit Jahren Lithium gefördert. Nach der Übernahme der Gesellschaft durch Kloeckner soll eine Aufbereitungsanlage gebaut werden, um in Zukunft Lithium-Konzentrate zu exportieren. Dies gab der Vorsitzende und Geschäftsführende Direktor der Lithium Mines, Jack Levinson, gestern in Windhoek bekannt. Die Aufbereitungsanlage wird die größte der Welt für Lithium, Lepidolit und Petalit sein. Die in Südwest gefundenen und aufbereiteten Mineralien sollen vor allem nach Deutschland, England, Frankreich, Holland, Japan und Australien exportiert werden. „Lithium wird als Wundermetall unseres Zeitalters bezeichnet“, erklärte Levinson. „Es kann für sehr verschiedene Zwecke verwendet werden. Das Isotop 6, das Lithium entzogen werden kann, wird vor allem in der Kraftstoffindustrie, für Raketen und auf dem Gebiet der Atomenergie verwendet. Ferner wird Lithium in der Glasindustrie sowie zur Herstellung von Fernsehröhren und –schirmen und für viele andere industrielle Verwendungszwecke gebraucht. Lithium ist das leichteste Metall der Welt und spielt allein aus diesem Grund eine zunehmend wichtige Rolle in der modernen Industrie.“

20. März 1968

Verhaftungen in Port Louis

Port Louis (SAPA/Reuter). Die Polizei verhaftete in der Nacht zum Dienstag 130 Menschen in Port Louis, weil sie gegen die Ausgangssperre verstoßen hatten. Die Hauptstadt der kürzlich in die Unabhängigkeit entlassenen Insel Mauritius wird immer noch von Rassenunruhen heimgesucht, die Notstandsmaßnahmen erfordern. In Port Louis wurde in der vorvorigen Nacht auch ein Haus niedergebrannt. Am Montag führte der britische Polizeikommandant der Insel mit verschiedenen Ministern Gespräche über Maßnahmen zur Verhinderung der erbitterten Zusammenstöße zwischen Moslems und Kreolen auf der Insel.

Kommentar

Allgemeine Zeitung 2024-11-23

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