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Vor 50 Jahren
Vor 50 Jahren

Vor 50 Jahren

1971-03-25
Claudia Reiter
REGEN HIELT BOING AUF

Windhoek — Eine Boeing der südafrikanischen Luftfahrtgesellschaft SAL aus Frankfurt wurde am Mittwoch zwei Stunden lang auf dem Strijdom-Flughafen durch einen starken Regenschauer aufgehalten. Die Maschine sollte flugplanmäßig um 11.30 Uhr nach Johannesburg starten. Zu dem Zeitpunkt regnete es jedoch so stark, dass der Flugsicherungsdienst den Start nicht freigab.

GROSSES WANDERSCHWIMMEN

Windhoek — Der Spartan Schwimmklub veranstaltet am morgigen Freitag ein großes Wanderschwimmen im Windhoeker Städtischen Schwimmbad. Die Junioren starten bereits um 14 Uhr, während die Senioren um 18 Uhr mit ihrem Wanderschwimmen beginnen. Jeder der etwa 30 Teilnehmer hat von Gönnern eine gewisse Strecke garantiert bekommen. Die Einsätze der Gönner liegen zwischen einem Cent und 25c pro Schwimmbadlänge. Die Maximalstrecke ist 100 Längen, was einer Entfernung von 5 000 Metern entspricht. Der Eintritt ist frei. Mit den Einnahmen will der Spartan SC die Entsendung von Schwimmerriegen zu Wettkämpfen in Südafrika und später vielleicht auch nach Rhodesien finanzieren.

VERTRAUENSVOTUM

Windhoek — Der Gemeindekirchenrat der deutschen evangelisch-lutherischen Kirche in Windhoek ließ sich am Mittwochabend auf einer außerordentlichen Gemeindeversammlung, in deren Rahmen die geplante Renovierung der Kirche und Neugestaltung des Altarraumes besprochen werden sollte, von den etwa 85 anwesenden. Gemeindemitgliedern durch eine Abstimmung das Vertrauen aussprechen. Die Renovierungspläne des Gemeindekirchenrates stießen im Laufe der Diskussion zum Teil auf sehr heftigen Widerstand. Über diese Pläne ließ der Versammlungsleiter, Pfarrer Debus, keine Abstimmung zu, sondern bat die Versammlung um ein Vertrauensvotum.

MIT DEM JUGENDBUND ZUR SWAKOP-TALSPERRE

Windhoek — Mit frohen Gesichtern und unter Lachen und Scherzen stiegen 30 Bewohner des Windhoeker Susanne-Grau-Heims, unter ihnen zwei, die bereits 91 Jahre alt sind, und einige andere Teilnehmer am vergangenen Wochenende in einen schönen, bequemen Bus, der auf sie wartete. Heinemann Reinert, Leiter des Jugendbunds Windhoek, hatte sie zu einer Fahrt zur Swakoptalsperre eingeladen. Nur zu gern waren sie bereit, dieser Einladung zu folgen, haben sie doch nicht oft die Möglichkeit, durch Angehörige oder Freunde aus ihren vier Wänden herauszukommen.

SÜDAFRIKA VERSCHWENDET ZEIT

Durban - Es ist die Aufgabe der politischen Führer Südafrikas, eine Lösung für die Probleme des Landes zu finden. Das erklärte Dr. Etienne Rousseau, der Vizepräsident der SA Stiftung auf deren JahreshauptversammIung am Mittwoch in Durban. Seit über einem halben Jahrhundert haben die Südafrikaner sich über die Richtlinien zur Bestimmung der Beziehungen zwischen den einzelnen Rassengruppen und deren Durchführung gestritten.

SAAFARI-ANLAGE IN BETRIEB

Pretoria — Verkehrsminister B. J. Schoeman nahm in dieser Woche die völlig automatischen Platzbuchungsanlagen der südafrikanischen Luftfahrtgesellschaft SAL (Saafari) in Kapstadt, Pretoria, Johannesburg und Durban gleichzeitig in Betrieb. Diese Anlage ist die zurzeit modernste und kostete bisher 5,5 Millionen Rand. Im Laufe der Zeit und durch eine Vergrößerung wird dieser Betrag auf 6,5 Millionen Rand steigen. Die Saafari-Anlage wurde im Hinblick auf die Einführung der Jumbo-Jets im Laufe dieses Jahres installiert. In absehbarer Zukunft sollen Port Elizabeth, East London, Bloemfontein, Kimberley und Windhoek dieser Anlage angeschlossen werden, die die Buchung von Flugplätzen durch den Druck auf einen Knopf fast unmittelbar erledigt.

WINTERSCHULE FÜR KAMMERMUSIK

Kapstadt — Das Wiener Trio wird eine Winterschule für Kammermusik vom 28. Juni bis 10. Juli an der Universität Kapstadt durchführen. Die Mitglieder des Trios sind Peter Guth (Geige), Heidi Litschauer (Cello) und Roger Wood­ward (Klavier). Neben Vorlesungen wird das Trio auch kleine Ensembles ausbilden und individuellen Musikunterricht erteilen. Nähere Einzelheiten erteilt der Referent für Öffentlichkeitsarbeit der Universität.

SÜDAFRIKANER IN DER BUNDESREPUBLIK

Windhoek — Im vergangenen Jahr haben 40 Prozent mehr Südafrikaner die Bundesrepublik besucht als im Jahr 1969. Über 42 000 Südafrikaner reisten 1970 in die Bundesrepublik. Dies gab die Geschäftsführerin des Deutschen Nationalen Touristenbüros, Walli J. Fürtjes, gestern in Windhoek bekannt. Frau Fürtjes befindet sich zurzeit auf einer Marktforschungsreise durch Südwestafrika.

Südwestafrika ist in den genannten Zahlen nicht eingeschlossen. In den ersten neun Monaten des Jahres1970 wurden über 77 000 Übernachtungen von Südafrikanern in der Bundesrepublik gezahlt. Wie sich aus den Zahlen ergibt, verbringen Südafrikaner durchschnittlich nur ein bis zwei Nächte in der Bundesrepublik.

Kommentar

Allgemeine Zeitung 2024-11-23

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